Waldkindergarten Aidlingen e.V.
Waldkindergarten Aidlingen e.V.

November 

 

 

 

Der November startete mit sehr milden Temperaturen und viel Sonnenschein. Natürlich haben wir uns über das freundliche Novemberwetter gefreut und die Tage an den Plätzen genossen, an denen wir viel von dieser Spätherbstsonne tanken konnten.

 

 

 

Doch dann hat Mitte es Monats tatsächlich der Winter zum ersten mal angeklopft. Und nun mussten wir uns richtig warm anziehen. Schneeregen, Schneeflocken, eisige Temperaturen und daher jede Menge Eis in unseren vielen Töpfen und Pfannen, in denen noch Wasser stand. So waren wir kräftig dabei uns mit diesem Eis zu beschäftigen. Mit Hammer und Feilen wurde es bearbeitet und zerkleinert, am Stück mit herumgetragen und beobachtet, wie im Laufe des Vormittages, als die Sonne begann uns zu wärmen, auch das Eis langsam zum Schmelzen brachte. Wir freuten uns über Reif und Schnee und hoffen, dass es in diesem Winter mehr als einen Schlittentag für uns geben wird. Lassen wir uns überraschen!

 

 

 

„La li lu Laterne, leuchtest in die Ferne“ … So hieß das neue Lied, das wir für unser Laternenfest am 14.11. fleißig geübt haben. Die Vorfreude auf das Fest war groß, an dem wir, wie alle Jahre, durch den dunklen Nächstenwald ziehen, der dann einzig von unseren vielen Laternen erhellt sein würde. Alle neuen Kinder waren zuvor mit dem Gestalten ihrer Laterne beschäftigt. In diesem Jahr hat Sozialpraktikantin Emma das Laterne-Werkeln übernommen. Mithilfe eines Luftballons konnten wir bunte Kreise auf Papier drucken. Und dieses Jahr hingen die bunten Laternen nicht an einem Stock, nein, sie steckten als Stablaterne zuoberst auf einem Haselnussast. Auf dem Foto könnt ihr ein fertiges Werk bestaunen.

 

 

Die beiden Wochen vor dem Laternenfest standen voll und ganz unter dem Thema „St. Martin“. Am 11.11. war, wie ihr wisst, sein Namenstag und ein bisschen wollten auch wir wie Martin sein. Und so haben wir im Kindergarten eifrig über 50 Martinsgänse ausgestochen und, da wir in unseren Bauwagen bekanntlich keinen Backofen haben, die Gänse flugs zu Leonids Mama Erika gebracht, die sie für uns ausgebacken hat. Am Donnerstag machten wir uns dann auf den Weg „Unters Wäldle“ und bergab, den Holzweg entlang. Haben an allen Türen geklingelt und gehofft, dass sie uns geöffnet werden. Wir blickten in überraschte, ratlose und freudige Gesichter, wenn die Bewohner die gesamte Wichtelschar vor ihrer Tür erspähten. Doch stets, nachdem wir erklärt hatten, dass wir in sehr freundlicher Mission unterwegs sind und gerne, wie St. Martin teilen wollen, nämlich unsere leckeren Martinsgans-Kekse, verwandelte sich die Überraschung in Freude. Das kleine Präsent wurde sehr gerne angenommen.

 

 

Und dann fand es endlich statt, unser Laternenfest. Wie immer ein wunderschöner Abend, das mit einem kleinen Vorspiel von Helen, Regina und Petra - einer „modernen“ Martins- bzw. Martina-Geschichte übers Teilen, begann. Ein Abend mit vielen, vielen strahlenden Laternen im dunklen Wald, die uns den Weg leuchten, mit gemeinsamem Singen und am Ende noch langem Beisammensein an den Feuerschalen, mit Grillen und Gesprächen. Wir haben die Martins Zeit sehr genossen.

 

 

 

Auch das Freitagsturnen ist Mitte des Monats wieder gestartet. Wir verbringen dann einen großen Teil des Vormittages in der Turnhalle des Bürgerhauses Dachtel, wo Helen, Regina und Petra tolle Bewegungslandschaften aufbauen, die wir bewältigen können. Vesper im warmen Vorraum der Halle, dann weiter zum angrenzenden Spielplatz. Und wer dort nicht von seinen Eltern abgeholt wird, stapft noch mit nach oben, zum Bauwagenplatz. Und an so einem Freitagmittag, nach einer Woche Wald und einem sehr sportlichen Freitag, sind sicher die meisten Waldwichtel so richtig müde und bereit für ein erholsames Wochenende.

 

 

 

 

Gegen Ende des Monats hatten wir wieder die tolle Gelegenheit ein Theaterstück im Rahmen von „Theater im Kreis“ zu besuchen. Billy Bernhardt spielte im Schloss Deufringen das Stück „Die drei Wünsche“. Wie immer war es wunderschön, in die Welt des Figurentheaters einzutauchen und der weihnachtlichen Geschichte zu folgen.

 

 

 

 

Und dann war sie da, die Adventszeit. Und auch wir Waldwichtel waren in der vergangenen Woche mit allerlei Vorbereitungen für das Weihnachtsfest beschäftigt. Etwas Reisig im Wald sammeln, damit unseren Bauwagenplatz verschönern, Weihnachtspost vorbereiten, einen neuen Adventskranz vorbereiten und fürs Knusperstündchen backen. 

 

 

In all den letzten Jahren hing unser Adventskranz von der Terrassendecke. Da wir nach dem Umzug auf den neuen Platz kein festes Dach mehr haben, werkelten wir einen neuen „Adventskranz“ gemeinsam mit Maggy's Opa Bernhard. Jede Menge Arbeitsgerät hatte Bernhard mitgebracht und dann wurde gesägt, gebohrt und geschraubt und am Ende war ein wunderschöner neuer Adventskranz, ganz aus Holz, das Ergebnis. Auf dem Foto könnt ihr ihn bestauen.

 

 

 

 

Fürs Adventsbacken hatten uns wieder drei Familien ihre Küchen zur Verfügung gestellt und voller Eifer und Freude wurde gebacken, damit die Plätzchendosen für das tägliche Knusperstündchen gut gefällt sind.

Wir Waldwichtel freuen uns sehr auf die drei Wochen bis zum Weihnachtsfest, auf die vielen kleinen Überraschungen und Heimlichkeiten.

 

Und ihr hoffentlich auch!

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